Stefan Fritschi
duelliert sich gegen Kaspar Bopp um das Amt des Stadtpräsidenten.
Eine neue Richtlinien gewichtet ökologische und soziale Kriterien bei der Beschaffung stärker.
Ab dem 1. Juli verpflichtet sich die Stadt zur ökologischen und sozialen Beschaffung.
Einkauf Der Stadtrat von Winterthur hat eine neue Richtlinie zur nachhaltigen Beschaffung verabschiedet. Ökologische und soziale Kriterien haben künftig mehr Gewicht. Mit diesem Schritt setzt die Stadt ein wichtiges Ziel ihres Energie- und Klimakonzepts der Legislatur 2022 bis 2026 um, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen gilt als einer der grössten Hebel der Stadtverwaltung, um den Klima- und Ressourcenschutz aktiv zu fördern. Im Jahr 2024 lag das Beschaffungsvolumen der Stadt Winterthur bei rund 400 Millionen Franken. Damit zählt die Stadt zu den wichtigsten regionalen Auftraggeberinnen für die Privatwirtschaft. Die Anwendung der neuen Vorgaben ist für alle städtischen Departemente bei Beschaffungen ab 50 000 Franken verbindlich.
Zu den neuen ökologischen und sozialen Kriterien zählen insbesondere Klimawirkung, Energieeffizienz, Ressourcenschonung, Schadstoffvermeidung und Kreislaufwirtschaft. An den bisherigen Kriterien wie der Einhaltung des Arbeits- und Sozialstandards gemäss internationalen Normen wird weiterhin festgehalten. Zusätzlich wird ein Fokus auf wirtschaftliche Aspekte wie Lebenszykluskosten, Qualität und Langlebigkeit gelegt.
Die Stadt Winterthur ist überzeugt, dass die neuen Beschaffungsrichtlinien nicht nur ökologische und soziale Vorteile bringen, sondern langfristig auch die wirtschaftliche Effizienz steigern. «Mit der neuen Richtlinie schaffen wir Verbindlichkeit und Transparenz. So leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und fördern eine nachhaltige Wirtschaft», sagt Katrin Cometta, Stadträtin und Vorsteherin des Departements Sicherheit und Umwelt.
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