Beni Thurnheer
schreibt für die WIZE jede Woche eine Fussball-WM-Kolumne.
Dem Kunstrasen zuliebe Knabbern verboten. Bild: Miriam Lüthi
Knacknuss «Mich würde interessieren, was es mit dem dem Plakat ‹Nüsse und Kernen essen verboten› auf sich hat», schreibt Leserin Miriam Lüthi aus Winterthur, welche das Schild hinter der Eishalle bei den Fussballfeldern entdeckt hat. «Alles andere scheint ja erlaubt zu sein.»
Die Antwort kommt von der Stadt Winterthur: Die Regelung dient dem Schutz und Werterhalt der Kunstrasenplätze. Essen und Trinken sind auf Kunstrasen grundsätzlich nicht erlaubt. Insbesondere Nussschalen und andere Schalenreste gelangen zwischen die Kunstrasenfasern und lassen sich nur mit grossem Aufwand entfernen, erklärt Marc Manz, Leiter Outdoor-Sportanlagen beim Sportamt. Mit der Zeit bilden sich daraus organische Rückstände, welche die Funktion, Entwässerung und Lebensdauer des Belags beeinträchtigen können. So bleiben die Spielflächen länger in einem guten Zustand. cnb
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Ein weiteres Indiz dafür (neben der unsäglichen Mikroplatik-Problematik durch den Abrieb), dass der Kunstrasen-Einsatz eine komplette Schnapsidee war!
Mike antworten
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