Stefan Fritschi
duelliert sich gegen Kaspar Bopp um das Amt des Stadtpräsidenten.
Dass Kriegsflüchtlinge die Unterkünfte imTeuchelweiher – die vor dem Ukrainekrieg u.a. Sportvereinen zur Verfügung standen – benützen dürfen, ist okay. Dass die Stadt aber zumeist jungen Sportlern oder eben Fasnächtlern, die in Winti ein Turnier besuchen oder eben 10'000 Umzugsbesucher begeistern, keine Alternative zur Verfügung stellt, ist aus meiner Sicht ein Armutszeugnis. Dies, zumal auch andere günstige Übernachtungsmöglichkeiten, wie Jugendherbergen, auf Stadtgebiet fehlen. Statt, dass man die von Stadträtin Blum erwähnten, fehlbaren Gruppen zur Rechenschaft gezogen oder auf eine Sperrliste gesetzt hätte, werden nun alle (auch die Guggenmusiken, für die das Fakowi bürgen würde) in denselben Topf geschmissen. Auch argumentiert Blum, Sporthallen würden nicht über die passenden Nassbereiche verfügen…Wo duschen denn all die Schüler und Sportler? Ich frage mich, ob es denn nicht eher gewisse Schulhausabwarte sind,die einfach keinen Bock haben, die Hallen aufzuschliessen und nach der Belegung kurz zu kontrollieren? Ich finde es schade oder eher traurig,dass die Bemühungen des Fakowi, mit der Fasnacht einen uralten Brauchtum (bereits im15. und 16.Jhdt. besuchten Fasnachtsgruppen aus anderen Städten Winti und umgekehrt) mit viel Herzblut am Leben zu erhalten, von Stadtseite her nicht nicht einmal mit einer bescheidenen Leistung (Turnhalle zur Verfügung stellen) unterstützt werden.
George Stutz, Redaktor
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