Stefan Fritschi
duelliert sich gegen Kaspar Bopp um das Amt des Stadtpräsidenten.
So sieht ein Biotopbaum aus. Er steht im Tössertobel.
Bäume werden nicht mehr gefällt, sondern bieten als Biotopbäume Platz für Leben.
Biodiversität Kurswechsel im Umgang mit den 16 500 Stadtbäumen. Wie die Stadt mitteilt, werden neu die Bäume, wo möglich, nicht mehr vollständig gefällt, sondern stark zurückgechnitten und als sogenannte «Biotopbäume» stehengelassen. Diese bieten zahlreichen Lebewesen einen wertvollen Lebensraum und leisten einen Beitrag zur Biodiversität. Insbesondere bei alten Bäumen mit ökologisch wertvollen Eigenschaften wie Höhlen, Rissen, Efeu- und Pilzbewuchs sowie morschem Holz entsteht im stehenden, absterbenden Holz des Baumstumpfes ein wertvoller Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Pilze. Vögel wie Spechte, Meisen oder Eulen nutzen die Höhlen im Stamm als Brut- und Schlafplätze.
Zucht von Winti-Bäumen
Ist eine Fällung und ein Ersatz vor Ort notwendig, werden wenn möglich einheimische, standortangepasste Baumarten gepflanzt. In zwei bis drei Jahren werden dafür die ersten «Wintibäume» zur Verfügung stehen. Im Rahmen von Aufzuchtsverträgen mit Baumschulen lässt Stadtgrün seit drei Jahren «Wintibäume» aus selbst gesammeltem oder regional eingekauftem Saatgut heranziehen, um die Angepasstheit der Bäume an den Standort und vor allem die genetische Vielfalt der Stadtbäume zu verbessern. Es sollen aber auch einige fremdländische Hitzekünstler eingesetzt werden. Auf Arten mit bekanntem invasivem Potenzial wird verzichtet. pd
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