Stefan Fritschi
duelliert sich gegen Kaspar Bopp um das Amt des Stadtpräsidenten.
Marc Manz. Bild: zVg
Der Gemeinderat in Seuzach stellt sich neu auf. Drei der Bisherigen treten bei den Wahlen nicht mehr an.
Wahlen Mit Marc Manz (SVP), Hans Peter Häderli (EVP) und Marcel Knecht (FDP) treten in Seuzach gleich drei Gemeinderäte am 8. März nicht mehr zur Wahl an. Von den Bisherigen kandidieren Gemeindepräsident Manfred Leu (FDP), Laura Wissmann (SVP), Marcel Fritz (SVP) und Egon Watzlaw (FDP, Schulpflegepräsident) für eine weitere Legislatur. Mit acht Jahren als Gemeinderat prägte Marc Manz die Geschicke der Gemeinde besonders.
Dialog gefördert
Der Ur-Seuzemer will Zeit für Neues schaffen, wie er im Gespräch sagt. «Es waren acht intensive, aber auch sehr bereichernde Jahre», blickt der SVP-Politiker zurück, der beim Sportamt Winterthur als Leiter der Outdoor-Sportanlagen tätig ist. Eine Ausnahmesituation war da die Coronapandemie, während der Manz den Krisenstab leitete. Es war das erste Mal überhaupt, dass die Gemeinde den Krisenstab einsetzte. «Die Gemeinde hatte in dieser Zeit einen unglaublichen Zusammenhalt gezeigt», so Manz. Es habe ihn beeindruckt, wie besonders auch Junge sich engagierten, indem sie etwa Essen ausgeliefert haben. Überhaupt sei es der Austausch mit der Bevölkerung, der ihm positiv in Erinnerung bleibt. «Die vielen Begegnungen auf den unterschiedlichen Ebenen waren sehr bereichernd», so Manz. Die letzten Jahre habe die Gemeinde viel in den Dialog mit den Seuzacherinnen und Seuzachern investiert. Es sei dem Gemeinderat ein Anliegen, diese bei den grossen Projekten wie der Revision der Ortsplanung, die Planungen zu Tempo 30 Zonen oder zum Schulhaus Projekt Rietacker einzubinden. «Das ist zwar aufwendig, aber der Austausch war auch sehr wertvoll. Er förderte das Vertrauen in die Behörden», so Manz.
Bereit für das Turnfest
Neben den positiven Erfahrungen nimmt Manz auch gesellschaftliche Veränderungen wahr. «Der Ton im Umgang mit den Behörden ist teilweise schärfer geworden», sagt er.
Auch künftig wird er die Gemeindepolitik mit grossem Interesse verfolgen. «Auch wenn ich mich aus der Politik zurückziehe, so liegt mir das Dorf sehr am Herzen.» Für die Zukunft von Seuzach wünscht er sich, dass die Gemeinde einerseits ihren Charakter wahrt, andererseits auch mutig ist, sich weiterzuentwickeln.
Einen grossen Teil der neu gewonnenen Zeit wird Manz in den lokalen Turnsport stecken, für den er sich seit vielen Jahren engagiert. «Die Turnenden bewerben sich dafür, 2030 Gastgeber für das Regionalturnfest zu sein», so Manz, der im Dorf bereits als möglicher OK-Präsident gehandelt wird.
Abschliessend richtet Manz seinen Dank an sein privates Umfeld: «Ohne diese Unterstützung wäre ein solches Amt über all die Jahre gar nicht möglich gewesen. Dafür bin ich sehr dankbar.» Ein grosses Dankeschön spricht er aber auch seinen Ratskolleginnen und Ratskollegen sowie der Seuzacher Bevölkerung aus.
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