Stefan Fritschi
duelliert sich gegen Kaspar Bopp um das Amt des Stadtpräsidenten.
Verkehr Das grösste SBB-Projekt der Schweiz hat einen Etappensieg errungen. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerden gegen das Projekt Mehrspur Zürich–Winterthur abgeschrieben, wie die SBB in einer Mitteilung schreibt. «Das bedeutet grünes Licht für das grösste Ausbauprojekt der SBB», freut sich die SBB. Die Bahnverbindung von Winterthur nach Zürich ist eine der meistbefahrenen Strecken der Schweiz und darum auch ein Engpass. Im Auftrag des Bundes baut die SBB die Strecke auf vier Spuren aus. Geplant sind eine neue Doppelspur durch den Brüttenertunnel, der Ausbau der Bahnhöfe Dietlikon, Bassersdorf, Wallisellen und Winterthur Töss sowie weitere bauliche Massnahmen an der Bahninfrastruktur zwischen Zürich und Winterthur.
Mit dem Urteil startet die SBB nun mit den Vorarbeiten und informiert die Anwohnenden, die von den Bauarbeiten betroffen sind. Die SBB schätzt die Bauarbeiten auf zehn Jahre. «Die ersten Vorarbeiten zum Einrichten der Baustellen werden Anfang 2026 starten. Es handelt sich um Arbeiten an Boden und Gehölz sowie der Bahntechnik», teilt die SBB mit. Die Kosten für den Ausbau betragen rund 3,3 Milliarden Franken. Finanziert wird das Projekt aus dem Bahninfrastrukturfonds des Bundes, in den unter anderem Bund und Kantone einzahlen. «Die Inbetriebnahme des Angebots ist ab Mitte der 2030er-Jahre möglich», schreibt die SBB in der Mitteilung. pd/spo
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