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Bedeutende Kunst trifft in der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» neu auf gehobene Küche. Bild: Wikipedia
Nach monatelangerSuche, gelingt dem Trübli-Gastgeber ein Coup. Er betreibt neu ein Museums-Restaurant.
Genuss Gleich und gleich gesellt sich gern, heisst es im Volksmund, und so passt die neue Partnerschaft zwischen dem Restaurant «Trübli» und der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» wunderbar zusammen. Das Museum zählt zu den bedeutendsten privaten Kunstsammlungen des 20. Jahrhunderts. Und wenn es nach den Gault-Millau-Punkten geht, ist das Trübli die beste kulinarische Adresse von Winterthur. «Hier können wir die Kunst von Weltruf, die an den Wänden hängt, mit der Kunst aus unserer Küche verbinden», schwärmt Gastgeber Alexander Bindig. Er habe sich sofort in die Lokalität verliebt, als er den wunderschönen Ausblick vom Café auf Winterthur gesehen habe. «Ich bin überglücklich, die Pacht für das Lokal zu übernehmen», so der 34-Jährige. Tagsüber betreibt er mit seinem Team das Museumscafé, das zum Verweilen und Geniessen einlädt. Am Abend verwandelt er das Lokal unter dem Namen «Reinecke» in ein Fine-Dine-Restaurant.
Noch wird die Sammlung Römerholz direkt am Waldrand des Goldenbergs renoviert. Für den 9. Mai ist die Eröffnung geplant. Auf dieses Datum hin öffnet auch das Café, das jeweils von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr für die Gäste geöffnet ist. Das gehobene Fine-Dine-Restaurant öffnet dann jeweils von Mittwoch bis Sonntag am Abend. Wie Bindig sagt, wird es weiterhin ein Überraschungsmenü geben. Der Name «Reinecke» ist übrigens inspiriert vom Hauswappen der Reinharts, auf dem ein Fuchs zu sehen ist. Fabeln, in denen der Fuchs den Namen Reinecke trägt, reichen bis ins Mittelalter zurück. spo
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