Chläuse
nahmen am Sonntag die Altstadt in Beschlag.
Symbolisch für seine fast vier Jahrzehnte lange Dienstzeit wurde Christian Brunner am letzten Arbeitstag mit einem alten Polizei-Käfer abgeholt.
Pensionierung Fast 39 Jahre lange prägte Christian Brunner die Stadtpolizei Winterthur unter anderem als Chef der Verkehrspolizei, zuletzt in einer Stabsstelle und in vielen anderen Funktionen mit. Eigentlich wäre er bereits vor zwei Jahre pensioniert worden. Der seinen Beruf stets mit Leib und Seele sowie der nötigen Ernsthaftigkeit, in ruhigen Zeiten aber auch stets mit einer Prise Humor «lebende» Wülflinger liess sich aber für eine befristete Verlängerung überreden. «Einerseits war es schön zu spüren, dass sie mich noch brauchen können, gleichzeitig war auch meine Familie damit einverstanden, sodass ich einwilligte und es bis zum letzten Arbeitstag nicht bereut habe», sagte Brunner. Wie beliebt er im Korps war, zeigten die Abschiedsfeierlichkeiten letzter Woche. An seinem letzten Arbeitstag am Donnerstag wurde er frühmorgens mit einem alten Dienstwagen der Kapo abgeholt und vor dem POM von zahlreichen Polizistinnen, Polizisten und Feuerwehrleuten empfangen. Ein eigens einberufenes OK bescherte ihm tags darauf nicht nur eine Fahrt mit einem 72-Tonnen-Kran der Firma Toggenburger, sondern ein schönes Fest mit bisherigen, aber auch früheren Dienstkollegen und Kolleginnen, Abschiedsreden von Kommandant Anjan Sartory und Polizei-Stadträtin Katrin Cometta, einer herrlichen Anekdote mit Freunden dort, einem Schnupfspruch und einem Bierchen hier. Langweilig dürfte es Christian Brunner auch ohne Polizei nicht werden. Dafür werden unter anderem seine vier Enkelkinder, Projekte mit Ehefrau Madeleine, oder auch sein letzter Einsatz als OK-Chef des Chlaus- Einzugs am 30. November sorgen. gs
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