Sarina Molinari
hat eine innige Beziehung zu den Songs von ABBA.
Die Preise für Immobilien sind wieder gestiegen.
Eine neue Broschüre des HEV Region Winterthur zeigt auf, wie sich die Immobilienpreise entwickelt haben.
Studie Die Kurve der Preisentwicklung für Wohneigentum in der Region Winterthur zeigt seit Jahren kontinuierlich nach oben. Das macht auch die neue Studie des Hauseigentümerverbands (HEV) Region Winterthur deutlich. Die durchschnittliche Preisentwicklung eines Einfamilienhauses weist ein Plus von 3,44 Prozent auf. «Die höchsten Preise für Einfamilienhäuser werden in Brütten, Pfäffikon und Winterthur bezahlt, dort liegen die Preise teilweise über der Grenze von zwei Millionen Franken», heisst es im Bericht. In der Stadt Winterthur sind die Preise um 3,7 Prozent gestiegen. Am teuersten ist ein Einfamilienhaus in der Altstadt mit durchschnittlichen Kosten von 2,17 Millionen Franken, gefolgt von Veltheim mit 2,11 Millionen und Seen mit 1,92 Millionen Franken. Es folgen im Ranking die Ortsteile Mattenbach (1,91 Millionen Franken), Oberwinterthur (1,9 Millionen Franken) sowie Töss und Wülflingen mit je 1,87 Millionen Franken. Am günstigsten kauft man in Waltalingen. Dort sind die Kosten für ein Einfamilienhaus mit durchschnittlichen 1,16 Millionen Franken am tiefsten.
Wer trotzdem bauen will, braucht Bauland, und auch diese Preise sind gestiegen. Seit der Jahrtausendwende haben sich die Baulandpreise in der Region Winterthur laut HEV mehr als verdoppelt. Das teuerste Pflaster findet sich wiederum in Brütten, Winterthur und Pfäffikon. In diesen Gemeinden kostet Bauland über 1900 Franken pro Quadratmeter. Die Kurve der Preisentwicklung dürfte auch künftig nur in eine Richtung gehen. «Die Rahmenbedingungen sprechen für steigende Preise bei Wohneigentum: Die Bevölkerung wächst weiter und die Bautätigkeit bleibt tief, damit übersteigt die Nachfrage das Angebot. Zusätzlich erhöhen die tiefen Hypothekarzinsen und die Abschaffung des Eigenmietwerts die Attraktivität von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen zusätzlich. Für dieses und nächstes Jahr rechne ich mit weiteren Preissteigerungen von vier bis fünf Prozent», sagt Ralph Bauert, Geschäftsführer des HEV Region Winterthur.
Ähnlich verläuft die Kurve im Bereich der Eigentumswohnungen. Diese sind gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 1,2 Prozent teurer geworden. Die höchsten Preise für Eigentumswohnungen werden in Pfäffikon bezahlt. Hier kostet eine Eigentumswohnung durchschnittlich 1,81 Millionen Franken. Die zweithöchsten Preise weist die Stadt Winterthur mit 1,14 Millionen Franken auf, was einem Plus von 4,59 Prozent entspricht. Am preiswertesten sind Eigentumswohnungen in Hagenbuch. Eine Eigentumswohnung erhält man dort durchschnittlich für weniger als 700 000 Franken.
Auch die Marktmieten in der Region wurden vom HEV analysiert und er kommt zum Schluss: Sie haben sich im vergangenen Jahr um drei Prozent erhöht. Für eine 110 Quadratmeter grosse 4,5-Zimmer-Wohnung samt Balkon wurde durchschnittlich 2270 Franken Miete bezahlt. Laut Studie variierten die Bruttorenditen von vermieteten Eigentumswohnungen zwischen 2,2 und 3,5 Prozent. «Damit liegen alle Bruttorenditen in der Region Winterthur deutlich unter der gesetzlich erlaubten Maximalrendite», heisst es in der HEV-Broschüre. Denn bei einem Referenzzinssatz von 1,25 Prozent darf aus der Vermietung eine maximale Bruttorendite von 4,75 Prozent erzielt werden.
Sandro Portmann
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